Logo Pension Müllner Peter Sachrang mit Link zur Startseite
Pension Müllner Peter Sachrang - Die Urlaubspension mit Kaiserblick

Der Müllner Peter von Sachrang

Anschrift

Pension Müllner Peter

Aschach 1a
D-83229 Aschau-Sachrang
Telefon: +49 (0)8057-904 51 01
Telefax: +49 (0)8057-904 51 03
info@pension-muellner-peter.de
Der Müllner Peter von Sachrang

Peter Huber, bekannt als Müllner Peter, wurde am 29. Juni 1766 in Aschach bei Sachrang geboren und starb am 19. August 1843. Neben seinem Beruf als Müller wirkte er sein Leben lang als Musiker und Gelehrter.

Wenn es nach dem Willen der Eltern Georg und Margarethe Huber gegangen wäre, dann hätte aus dem musikalisch begabten Jungen Peter Huber einmal ein Pfarrer werden sollen. Mit 12 Jahren kam er deswegen zum Studium nach München, welches er aber nicht beendete. Als er 18 Jahre alt war, kehrte der Müllner Peter wieder in sein Heimatdorf nach Sachrang zurück.

Seinem breit gefächerten Interesse für die Muse und die Wissenschaft verlieh der junge Peter Huber sehr bald Ausdruck in Form von vielen unterschiedlichen Berufen. Zwar arbeitete er als Müller bei den Eltern in der Kornmühle zu Sachrang, die er 1809 übernahm, doch engagierte er sich zunehmend als Chorleiter und Organist. Auch in der Heilkunde, der Astronomie und der Sprachforschung wurde er tätig. Als Geburtshelfer und Chirurg machte er sich ebenfalls einen Namen.

Seine Liebe zur Musik ist durch eine hohe Zahl eigener Kompositionen dokumentiert. In der Bayerischen Staatsbibliothek in München sind seine musikalischen Werke, bekannt als „Sachranger Notenschatz“ oder auch „Sachranger Notensammlung“ hinterlegt. Viele Musikstücke werden auch heute immer noch regelmäßig aufgeführt (siehe Hans Berger).

Weniger Glück hatte der Müllner Peter in der Liebe. Die Ehe mit Maria Hell, genannt Marei, der Tochter vom benachbarten Hof, wurde1813 geschlossen, galt aber als problematisch, blieb ohne Kinder und endete schließlich tragisch: Bei einem Hochwasser im Jahr 1824 ertrank seine Frau in der Prien. 

In den letzten Jahren seines Lebens widmete sich der Müllner Peter der Erhaltung der im 17. Jahrhundert erbauten Ölbergkapelle an der Tiroler Grenze. Es gelang ihm, ihren Verfall zu retten und sorgte nach deren Renovierung für einige Jahre für ein Aufleben der Wallfahrt. Unterstützung bekam Peter Huber aus Sachrang von seinen französischen Müllersknecht Grand d`Oudel, im Volksmund genannt „Krautnudel“, der ihm bei seinen Restaurationsarbeiten als auch musikalisch zur Seite stand.

Ab 1817 bis zu seinem Tod im Jahr 1843 war der Müllner Peter als Sachranger Gemeindevorsteher tätig. Das Grab des Peter Huber findet man auf dem Friedhof der St. Michaels-Kirche in Sachrang.
Der Müllner-Peter-Museumsverein erinnert mit seiner Ausstellung an die bedeutende Person Peter Huber, der in seiner Zeit viel Neues ausprobiert hat und sich so sehr für Mensch und Tier einsetzte.

Unsere Pension befindet sich auf dem Grundstück, auf dem der Müllner Peter aufwuchs und in seiner Zeit in Sachrang im Priental lebte.

Schreiben Sie uns
Seite bei Facebook empfehlen
Seite bei Twitter empfehlen
RSS-Feed abonnieren und automatisch über Neuigkeiten informiert werden